Studie | Wer oder was bremst die Digitale Transformation?

Nintex, deutscher Anbieter für Lösungen zur Geschäftsprozess-Automatisierung, gab jüngst erste Ergebnisse aus einer großen IT-Anwenderstudie bekannt. Sie Studie untersuchte das Vorankommen sowie die noch bestehenden Hürden bei der Digitalen Transformation.

An der Befragung beteiligten sich über 280 IT-Entscheider vom Mittelstand bis zur Großindustrie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. So viel sei schon mal verraten: knappe Ressourcen und Engpässe in den IT-Abteilungen behindern die Umsetzung der Digitalen Transformation. Zwei Drittel der befragten Entscheider (66 Prozent) sehen hierin die Ursache, dass Geschäftsprozesse nur verzögert digitalisiert werden. Primär erwarten die meisten Entscheider (76 Prozent) als Resultat der Digitalisierungsinitiativen eine Steigerung der Produktivität. Ineffiziente Prozesse in der IT wirken dabei als Hemmschuh bei der Erreichung geschäftlicher Ziele.

„Am schnellsten kommen die Unternehmen bei der Digitalen Transformation voran, wenn sie ihre IT-­Teams mit den richtigen Werkzeugen zur Automatisierung von Geschäftsprozessen ausrüsten.“

Felix Gremlich ist Vertriebschef bei Nintex für die Region EMEA. Er ist überzeugt:„Wenn die
IT‐Abteilung einfach zu bedienende Lösungen einführt, die es den Fachabteilungen in der
Zusammenarbeit mit den Kollegen von der IT erlauben, manuelle Prozesse zu automatisieren und Medienbrüche bei Dokumenten und Formularen zu eliminieren, dann
verschwinden die Flaschenhälse, und die Effizienz von Arbeitsabläufen im gesamten Unternehmen steigt. Auf diese Weise gewinnt auch die IT wieder größere Freiräume für
drängende strategische Aufgaben.“

Unter den Teilnehmern der Studie setzen über 90 Prozent auf Microsoft SharePoint,
zirka die Hälfte davon arbeiten inzwischen auch ganz oder teilweise mit der Cloud­‐Variante
SharePoint Online/Office 365. Bei der Frage, in welche Technologien zur Umsetzung der
Digitalen Transformation am meisten investiert wird, standen zwei Bereiche klar im
Vordergrund: 59 Prozent legen die Gewichtung auf Collaboration-­Tools, 53 Prozent investieren schwerpunktmäßig in Automatisierung-­ und Workflow-­Lösungen (Mehrfachnennungen möglich).

„Unsere Studie bestätigt den Trend, dass immer mehr Unternehmen ihre SharePoint-Plattformen um zusätzliche Geschäftslösungen erweitern“, sagte Prof. Dr. Arno Hitzges von
der HdM Stuttgart. „Zwei Drittel der befragten Unternehmen planen die Integration zusätzlicher Technologien, um den Nutzen von SharePoint zu erweitern.“ Der am meisten genannte Einsatzbereich sind Workflows und Geschäftsprozesse, 85 Prozent der Entscheider setzen bereits entsprechende Erweiterungslösungen ein oder planen dies,
so Hitzges weiter.

Die vorgelegten Ergebnisse stammen aus einer in Kürze erscheinenden IT‐Anwenderstudie, die die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) gemeinsam mit dem IT­‐Portal SharePoint360.de durchgeführt hat. Nintex unterstützt die Studie als Platin­‐Partner. Die
Befragung wurde von Juli bis September 2018 durchgeführt, von den teilnehmenden Unternehmen beschäftigen 61 Prozent mehr als 500 Mitarbeiter.

Die gesamte Studie wird zum Jahresende verfügbar sein. Für die Zusendung des kostenlosen Reports, können Sie sich bereits vorab registrieren.