Festo bietet cyberphysisches Get2gether auf der Smart 2018.

Festo auf der Smart
Das Motion Terminal VTEM: Mit dem Zuschalten neuer Funktionen über Apps zeigt Festo auf der Smart Automation in Wien Pneumatik der nächsten Generation.

Festo blickt auf der Smart Automation in die Zukunft der Automation – real und virtuell. Der Automatisierungsspezialist zeigt Industrie 4.0 für die Praxis. Eines der Highlights ist eine VR-Tour (Virtual Reality), bei der industrielle Lösungen mit virtuellen Elementen verschmelzen. Dazu passend gibt es eine bionische Innovation: kollaborative Robotik, die maschinelle Intuition spürbar macht.

Die Smart Automation steht diesmal ganz im Zeichen von smarten Lösungen für die Zukunft. #innovationoftomorrow – so lautet das Motto von Festo auf der Fachmesse in Wien vom 15. bis 17. Mai 2018. Neben dem innovativen Motion Terminal, das für eine digitale Revolution in der Pneumatik sorgt, und dem Neuesten aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung für Industrie 4.0, wird Halle A zum Treffpunkt für Bionic und Augmented Reality.

Soft Stop im Cyberspace.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Holo-Light präsentiert Festo interessante Anwendungen der HoloLens. So wird zum Beispiel die Funktion Soft Stop des Motion Terminals mit virtueller Unterstützung zum Erlebnis. Es warten ungewöhnliche Einblicke in ein Piezoventil. Und auch der Servopressen-Baussatz YJKP erhält in verschiedene Baugrößen gänzlich neue Perspektiven. Dipl.-Ing. Rainer Ostermann: „Das ist erst der Anfang – der Einsatz von Augmented Reality eröffnet spannende Möglichkeiten für hoch automatisierte Maschinen und Anlagen. Ein weiterer Schritt in Richtung Industrie 4.0.“

Rainer Ostermann
Dipl.-Ing. Rainer Ostermann: „Bionisch inspirierte Intuition, Standführungen im Cyberspace und die neuesten Highlights aus der Automation und der Technischen Bildung – auf der Smart Automation setzen wir einen kräftigen Impuls in Richtung Zukunft.

Ausgezeichnete Bionic.

Auf der Smart Automation kann man das Zusammenspiel von Mensch und Maschine selbst spüren, denn der BionicCobot kommt nach Wien. Diese bionische Entwicklung ist dem menschlichen Arm nicht nur in seinem anatomischen Aufbau nachempfunden. Die Gelenkanordnung der sieben Achsen verleiht ihm eine große Beweglichkeit, die vergleichbar ist mit dem menschlichen Arm. Für das Design haben die Entwickler des Bionic Learning Networks von Festo eine weiche und sympathische Formensprache gewählt, die den Menschen zur Zusammenarbeit einlädt. LED-Leuchtringe machen eine einfache Kommunikation bestimmter Zustände des Roboters wie „Aktiv“, „Fehler erkannt“ oder „Kollisionsgefahr“ möglich – so kann der Werker den Roboter intuitiv verstehen. Ein Konzept und ein Produktdesign, das begeistert, das hat auch die Jury des iF Awards hervorgehoben, die den BionicCobot vor Kurzem mit dem iF Gold Award 2018 ausgezeichnet hat.

Intuitive Bedienung.

Die von Festo entwickelte grafische Benutzeroberfläche des BionicCobot – die Robotic Suite – ist so überzeugend gestaltet, dass sie ebenfalls den iF Gold Award 2018 und zusätzlich den German Design Award 2018 erhalten hat. Mit der Robotic Suite lassen sich die Roboter-Arbeitsschritte via Tablet mitleicht verständlichen Symbolen „programmieren“. Der Anwender kann die gewünschten Aktionen per Drag & Drop in einer Art Zeitstrahl beliebig aneinanderreihen. Dabei kann der gesamte Bewegungsablauf als Preview angeschaut werden.

BionicCobot
BionicCobot ist ein pneumatischer Leichtbauroboter mit menschlicher Bewegungsdynamik.

Treffpunkt Maschinensicherheit.

Kollaborative Lösungen bei denen sich Mensch und Maschine immer näherkommen, verlangen nach durchdachten Sicherheitslösungen. Die beiden bekannten Sicherheitsexperten Thomas Müller und Thomas Weiß vom Technic and Applicationcenter präsentieren am Messestand von Festo die Safety CE-Services und verraten Tipps und Tricks für den Weg zur vorschriftsgemäßen, sicheren Maschine. Das verlangt nach einer ganzheitlichen Betrachtungsweise und nach Lösungen auf Basis unterschiedlichster Technologien, denn Risikenmachen an Technologiegrenzen nicht halt. Elektrik, Pneumatik, Hydraulik und Steuerungstechnik – Festo bietet technologie- und herstellerunabhängige Beratung für umfassende Maschinensicherheit.

Echte Industrie 4.0.

Auf der Smart Automation in Wien zeigt Festo auch das innovative Motion Terminal, mit dem Pneumatik digital wird. Piezotechnologie, integrierte Hub- und Drucksensorik, gepaart mit der Ansteuerung über Motion Apps, eröffnen Maschinen- und Anlagenbauern ganz neue Perspektiven. Dank der im Festo Motion Terminal verwirklichten Fusion aus Mechanik, Elektronik und Software wird ein pneumatisches Produkt zur echten Industrie-4.0-Komponente und ermöglicht eine flexible Produktion. Der Wechsel pneumatischer Funktionen sowie die Adaption auf neue Formate werden im Handumdrehen mittels Parameteränderung über Apps gesteuert. Die integrierte, intelligente Sensorik für Regelung, Diagnose und selbstlernende Aufgaben erspart viele Zusatzkomponenten.

Motion Apps.

Es stehen bereits zehn Funktionen über Motion Apps zur Verfügung: von der einfachen Änderung der Wegeventilfunktionen bis zu energieeffizienten Bewegungen bzw. vom proportionalen Verhalten bis hin zur Leckage-Diagnose. Das Besondere dabei: Alles funktioniert mit einer identischen Ventilhardware. Durch schnelles Zuschalten neuer Funktionen über Apps können Maschinenentwickler nun einen Basis-Maschinentyp erstellen und diese Maschine je nach Auswahl der Apps mit unterschiedlichen Funktionen ausstatten, also mutieren oder erweitern.

Kosten und Komplexität senken.

Das Festo Motion Terminal ermöglicht sowohl schnelle und kraftvolle Bewegungen als auch die Leckage-Prüfung zu deutlich niedrigeren Kosten. So werden beispielsweise gegenüber elektrischen Lösungen weniger Controller benötigt, da beim VTEM ein Controller bis zu acht
Bewegungen regeln kann. Aber auch der Stromverbrauch sinkt und der benötigte Einbauraum geht um bis zu 65 % zurück. Im Technologievergleich avancieren Lösungen mit dem Festo Motion Terminal zur echt kostengünstigen Alternative. So wird statt eines Ventils, eines Druckreglers und eines Drucksensors – also drei Komponenten – nur noch eine einzige Technologie – nämlich ein Ventil – benötigt.

Know-how für Industrie 4.0.

Als Gold-Sponsor der österreichischen Berufsmeisterschaften zeigt Festo am Stand von SkillsAustria (Halle A, Stand 0826), wie sich echte Spezialisten auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 vorbereiten. Das System MPS 203 I4.0 ist der perfekte Einstieg in IT-Themen und die Vernetzung im Fertigungsumfeld. Mit dem vielseitigen Robotino lernt man den Umgang und das Programmieren mobiler Robotik kennen. Und das CP Lab (Cyber Physical Lab) ist eine modulare Lern- und Übungslösung, die sich bis zur kompletten Lernfabrik erweitern lässt. Dank unterschiedlicher Module beinhaltet es alle notwendigen Komponenten, um umfassende Industrie 4.0-Kenntnisse zu vermitteln. Der modulare Aufbau ermöglicht unterschiedliche Szenarien: vom einzelnen Transferband mit integrierter Steuerung bis zur Produktionsanlage mit verschiedenen Modulen. Ob IO-Link, Profi Bus oder Profi Net, Touchdisplay und serviceorientiertes MES – alles ist möglich. Das CP Lab wächst mit den Anforderungen und kann fl exibel eingesetzt werden. Ganz im Sinne von Industrie 4.0.