Rockwell ab sofort bei OPC UA Initiative dabei

Die treibenden Kräfte im Hinblick auf Interoperabilität in der Industrie 4.0 - ab sofort ist auch Rockwell dabei.
Die treibenden Kräfte im Hinblick auf Interoperabilität in der Industrie 4.0 - ab sofort ist auch Rockwell dabei.

Rockwell Automation schließt sich der OPC UA Initiative an. Ziel der Initiative ist die Herstellerunabhängigkeit für Automatisierungs-Anwendungen im Sinne der Industrie 4.0. Bisher bestand die stategische Zusammenarbeit zwischen ABB, Belden, Bosch Rexroth, B&R, Cisco, Hilscher, KUKA, National Instruments, Phoenix Contact, Pilz, Schneider Electric, TTTech und WAGO.

Rockwell will eine Kommunikationslösung für Echtzeit- und Sensor-to-Cloud-Anwendungen im industriellen Umfeld zu entwickeln. Die auf OPC UA basierende Lösung, ermöglicht eine einfache und sichere Nutzung von Informationen über verschiedene Herstellersysteme hinweg. Zudem wird die Latenz und Robustheit in konvergierten industriellen Netzwerken durch TSN (Time-Sensitive-Networking) verbessert.

„Um Systeme mehrerer Hersteller durchgängig miteinander zu verbinden, ist eine harmonisierte, interoperable Lösung erforderlich, die sowohl konsistente Informationsmodelle als auch konsistentes Kommunikations- und Anwendungsverhalten (zusammen als Anwendungsprofile bekannt) bietet“, sagte Paul Brooks, Business Development Manager bei Rockwell Automation. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten Experten aus den einzelnen Automatisierungsunternehmen zusammen an einer Lösung.

Ein Schritt Richtung Gesamtlösung

Die neue OPC UA TSN-Lösung stellt die Interoperabilität verschiedener Herstellerlösungen im selben Netzwerk sicher. Dazu arbeiten die Unternehmen mit Industriekonsortien wie Avnu, IEEE, IIC, LNI 4.0 und der OPC Foundation zusammen. Die Unternehmen werden Mitte des Jahres die genaue Vorgehensweise zur Harmonisierung der Anwendungsprofile bekanntgeben. Damit wird dann die letzte Hürde zur vollkommenen Interoperabilität genommen. Teil des Ziels ist die Zertifizierung der Gesamtlösung aus einer Hand – bis hin zur Ebene der Anwendungsprofile.