Go! | CEBIT on the road Tour

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Die Idee der Bustour ist ganz einfach und dem Titel entsprechend: …on the road to CEBIT. Wir woll(t)en den Grundgedanken der „neuen“ CEBIT verstärkt in die einzelnen Regionen bringen. | Bild: CEBIT
Die Idee der Bustour ist ganz einfach und dem Titel entsprechend: …on the road to CEBIT. Wir woll(t)en den Grundgedanken der „neuen“ CEBIT verstärkt in die einzelnen Regionen bringen. | Bild: CEBIT

In Zeiten der digitalen Transformation bewegt sich viel. Täglich kann ein Trend von heute bereits Morgen in Vergessenheit geraten. Um dieser Schnelllebigkeit gerecht zu werden und sich auch den Marktgegebenheiten anzupassen, müssen sich vor allem Messeveranstalter ziemlich flexibel zeigen.

So wundert es auch nicht, dass sich die CEBIT in einem neuen Erscheinungsbild heuer präsentiert. Doch nicht nur das Konzept wurde angepasst, auch der Austragungszeitpunkt. Und so treffen sich Vordenker der digitalen Welt vom 11. bis 15. Juni in Hannover, um zu netzwerken und sich über das, was die digitale Welt bewegt, zu informieren. Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter CEBIT, gab in einem ausführlichen Interview bereits einen Einblick in das, was uns demnächst erwartet.

IoT4 Industry Business: Kürzlich startete die „CEBITon the road-Tour“ durch Deutschland mit einem eigenen CEBIT-Bus. Was erwarten Sie sich im Vorfeld der Veranstaltung davon?

Marius Felzmann: Die Idee der Bustour ist ganz einfach und dem Titel entsprechend: …on the road to CEBIT. Wir möchten den Grundgedanken der „neuen“ CEBIT verstärkt in die einzelnen Regionen bringen – und zwar bereits im Vorfeld der Messe. Deshalb fahren wir in den kommenden Wochen – zunächst in Deutschland – mehrere Städte an.

Der Gedanke dahinter ist folgender: Der Dialog zwischen der Messe selber und den Besuchern bzw. Ausstellern und einfach allen, die sich in irgendeiner Weise mit der CEBIT und dem Thema Digitalisierung in Verbindung bringen, soll vor dem neuen Termin Mitte Juni stärker ins Bewusstsein treten. Wir schaffen so Anlässe zur Interaktion. Wir docken uns in den einzelnen Städten, die auf unserer Tour angefahren werden, an verschiedene Veranstaltungen an und vernetzen uns dort.

„Die CEBIT beschäftigt sich mit Digitalisierung branchenübergreifend und das macht sie auch ein Stück weit aus.“ | Bild: CEBIT
„Die CEBIT beschäftigt sich mit Digitalisierung branchenübergreifend und das macht sie auch ein Stück weit aus“, Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter Cebit(re.) im Bild mit Oliver Frese, Vorstand der Deutsche Messe AG (li.) | Bild: CEBIT

IoT: In wie vielen Städten wird der Bus Halt machen?

Felzmann: Zunächst in sieben Städten: Lübeck, Köln (20.02.), Düsseldorf (20.02.), Karlsruhe (22.02.), Frankfurt/Main (01.03.), Regensburg (28.02.) und Berlin (12.04.). Geplant ist aber auch Spontanes. Wenn ein Aussteller eine Kundenveranstaltung in einer Stadt anbietet, kommen wir gerne mit dem CEBIT-Bus dazu.

Zudem erhalten wir gerade auf unseren Social-Media-Kanälen gute Rückmeldungen und Reaktionen auf die Tour und werden mit weiteren Standortideen konfrontiert. Und genau diesen Dialog wollen wir schaffen.

IoT: Wie lenken Sie noch das Interesse auf die CEBIT?

Felzmann: Wir nutzen alle denkbaren Kanäle. Neben der Tour mit dem CEBIT-Bus versuchen wir eben auch Aufmerksamkeit mit unserem Äußeren zu schaffen. Ich spreche hier nicht nur von der Marke CEBIT selbst. Der Bus trägt das neue CEBIT-Logo und unsere Teammitglieder tragen alle das CEBIT-Outfit. Dies ist ein weiterer Punkt, um die Marke und das Team aneinander zu binden – wir alle werden so zu Markenbotschaftern.

Zudem veranstalten wir in den angrenzenden europäischen Ländern Events, bei denen Startups, Aussteller und mögliche Interessenten einer CEBIT zusammengebracht werden. Da informieren wir rund um die neue CEBIT. Auch hier stellen wir Netzwerken und Informationsaustausch in den Vordergrund.

IoT: Soll mit der Neuauflage der Messe auch ein anderes Zielpublikum angesprochen werden?

Felzmann: Zunächst einmal stehen bei der neuen CEBIT Business und Geschäftsanbahnung im Mittelpunkt. Um den Auftritt von Unternehmen noch ertragreicher zu machen, erweitern wir die Formate und die Kontaktfläche zum Kunden. Und wir wollen zusätzlich auch neue Zielgruppen erreichen. Digitalisierung spricht – egal welches Alter – jeden an. Und mit den sich ändernden Marktbedingungen gibt es mehr Protagonisten, die aus beruflicher Perspektive mit Digitalisierung zu tun haben – und damit zur CEBIT kommen müssten.

Durch die sich laufend verändernden Marktverhältnisse entstehen völlig neue Berufe. In den Unternehmen ändert sich die Aufgabenteilung. Früher hat der IT-Leiter alles allein entschieden, nun entscheiden die Fachbereiche, also der Leiter der Personalabteilung, des Vertriebs oder der Finanzen, zusammen mit dem IT-Leiter oder auch allein über die Einführung neuer digitaler Anwendungen. Somit wird die Zielgruppe der CEBIT breiter, denn es kommen nicht mehr nur die klassischen IT-Manager auf die CEBIT, sondern eben auch HR-Verantwortliche und Marketingprofis. Sie informieren sich, was der Markt durch die Digitalisierung bietet. Wir bieten hier gezielt die Informationen, die die einzelnen brauchen.

Weiter sprechen wir in diesem Zusammenhang von Mitarbeitern aus etablierten Unternehmen genauso wie von Startups, die in dieser Umgebung eine tragende Rolle spielen. Insofern stimmt es, dass wir mit der Neuauflage der CEBIT ein etwas „jüngeres“ Image schaffen möchten.

Interesse als Aussteller?

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien werden zu vergünstigten Konditionen Plätze beim CEBIT-Gemeinschaftsstand für österreichische Aussteller angeboten.

Dieses Paket beinhaltet die Anmietung der Fläche, Organisation und Logistik der Beteiligung, Marketingaktivitäten vor und während der Messe, Planung, Auf- und Abbau der schlüsselfertigen und funktionell ausgestatteten Standfläche, Betreuung während der Messe, Reinigung des Messestandes, kostenlose Präsentation im Ausstellerverzeichnis, u.v.m.

Nähere Informationen zum WKO-Gemeinschaftsstand

Und auch Startups profitieren von den vergünstigten Konditionen des WKO-Gemeinschaftsstandes und sind schon ab 261,31 Euro/m2 (als Erstteilnehmer) mit dabei.

Bei konkretem Interesse melden Sie sich bis spätestens 12.4.2018 bei:

Mag. Marion Tschernutter, WKO
Tel.: +43 (0)5 90 900-3500
Email: aussenwirtschaft.creative@wko.at

 

IoT: Inwiefern verändert sich das Konzept der CEBIT noch?

Felzmann: Wir haben ja die CEBIT schon immer entlang der Anforderungen des Marktes entwickelt. Für 2018 machen wir sehr vieles neu: Die CEBIT ist im Juni, wir verbinden traditionelle Messe-Elemente in den Hallen mit Festival auf dem d!campus. Wir verknüpfen Geschäftsanbahnung mit Emotionen, digitale Technologie mit Inszenierung. Die Kernfrage, die wir uns ursprünglich gestellt haben, lautete: Wie sieht das Digitalisierungs-Event der Zukunft aus und welche Attribute muss es erfüllen? Wir finden, dass wir mit dem neuen Konzept als Business-Festival für Digitalisierung und Innovation eine perfekte Positionierung gefunden haben.

Es wird zwei Kernschwerpunkte im Messebereich geben. Bei d!conomy wird der Besucher angesprochen, der sich mit der digitalen Transformation und öffentlicher Verwaltung beschäftigt und der jetzt in sein Business investiert. Der zweite ist der d!tec-Bereich – in diesem findet der Besucher disruptive Technologien und digitale Geschäftsmodelle. Hier soll eine Perspektive geschaffen werden zu dem, was in den nächsten Jahren alles möglich sein wird. Auch Unternehmen, die Partner suchen und die den nächsten Schritt in die Digitalisierung wagen, werden hier angesprochen. Und der gesamte Forschungsbereich findet seinen Platz in diesem Umfeld.

IoT: Wie sieht das Konzept bei den Vortragsforen aus?

Felzmann: Vor allem wollen wir eine offene Atmosphäre schaffen, die zum Dialog anregt. Wir verzichten auf Grenzen und möchten eine offene Plattform der Digitalisierung sein. Und das wird sich auch bei vielen Ausstellern und ihren Standkonzepten widerspiegeln. Interaktivität steht im Vordergrund und eben – der Dialog. Auch so genannte Begegnungsräume werden das Konzept der CEBIT bereichern.

Und da auch das ganze Feld der Digitalisierung schnelllebig ist und immer andere Schwerpunkte im Fokus stehen, wie gerade Künstliche Intelligenz oder auch Blockchain, versuchen wir diesen Trends einen Raum zu geben. Denn wir werden uns mit der Digitalisierung nur dann weiterentwickeln, wenn wir die Chancen erkennen, die sie uns gibt. Das ehemals vorherrschende Silo-Denken verschwindet allmählich und man arbeitet und denkt Grenzen-übergreifend.

IoT: Auch der Austragungszeitpunkt der Messe wurde verlegt. Warum?

Felzmann: Interaktion braucht Atmosphäre und die bieten wir im eher sommerlichen Juni, in der die Messe nun stattfindet. Zudem werden zwei Zeitfenster die neue CEBIT formen. Zum einen haben die Besucher den Block ab 10 Uhr bis 19 Uhr, in dem die Messe stattfindet sowie die Konferenzen, der d!campus ist in dieser Zeit eher ein Ort für entspanntes Netzwerken. Wenn in den Hallen die Stände schließen, startet das Abend-Programm auf dem d!campus. Mit DJs und Liveacts bis 23 Uhr gibt der d!campus die Möglichkeit in lockerer Atmosphäre und entspannter Umgebung zu Netzwerken und Kontakte zu vertiefen.

IoT: Folgt die CEBIT mit diesem Wandel einem Trend?

Felzmann: Die Digitalisierung ändert ja auch das Business, denken Sie einfach an die Bilder aus den Co-Working-Space oder die Büros großer Konzerne im Silicon Valley. Business ändert sein Gesicht, deshalb müssen sich auch die Veranstaltungen verändern. Und die CEBIT hat schon immer die Veränderungen der Branche abgebildet und sich daher auch stetig mit den Trends weiterentwickelt. Immerhin gibt es sie schon seit 31 Jahren. Und genau jetzt haben wir einen Zeitpunkt erreicht, wo es ob der Entwicklungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, der richtige Zeitpunkt ist für eine Neuauflage.

Messegelände, Aussenaufnahme, Freifläche, Pavillons und Expodach
Interaktion braucht Atmosphäre und die bieten wir im Juni auf dem Hannover Messegelände.

IoT: Inwiefern spielt als Austragungsort eine Rolle während der CEBIT?

Felzmann: Es findet ein intensiver Austausch mit der Stadt Hannover statt. Wir arbeiten mit der Stadt eng zusammen, um ein stärkeres CEBIT-Gefühl während der Messezeit zu kreieren, auch außerhalb des Messegeländes. Es sind diverse digitale Projekte hierzu innerhalb der Stadt geplant, so dass auch jeder Einwohner ein CEBIT-Feeling miterleben kann und die internationalen CEBIT-Besucher auch über das Messegelände hinaus CEBIT-Atmosphäre spüren werden.

Infos zur CEBIT
Wann: 11. – 15.6. 2018
Montag: Conference only
Di-Fr: Expo, Conference & Festival
Wo: Hannover Messegelände
Uhrzeiten: 10-23 Uhr
Preise siehe Website