Neuer Leiter des Kunststoff-Clusters

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) mit dem neuen Manager des Kunststoff-Clusters, Wolfgang Bohmayr | Foto: Land OÖ / Heinz Kraml
Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) mit dem neuen Manager des Kunststoff-Clusters, Wolfgang Bohmayr | Foto: Land OÖ / Heinz Kraml

Wie Business Upper Austria, die neue Wirtschaftsagentur des Landes Oberösterreich bekannt gab, ist Wolfgang Bohmayr seit 1. September 2017 neuer Leiter des Kunststoff-Clusters (KC). Der 44-jährige Schlierbacher ist seit sieben Jahren als Projektmanager im KC tätig und kennt daher die Herausforderungen der Branche. Er folgt Mag. Elmar Paireder in dieser Funktion nach.

Der Kunststoff-Cluster ist das größte Branchennetzwerk. Aktuell beteiligen sich nach Angaben von Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl mehr als 400 österreichische Unternehmen an insgesamt mehr als 200 nationalen und internationalen Kooperationsprojekten.

Kunststoff Cluster für alle Branchen relevant

„Die Kunststofftechnologie bedient viele Branchen von Packaging über den Baubereich, von Automotive bis Medizintechnik. Als Cluster sind wir Coach und Trendscout, um an der Zukunft und an der Wettbewerbsfähigkeit mit unseren Partnern zu arbeiten – oft auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen. Es geht darum, Trends zu erkennen und die Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationen zu unterstützen“, erläutert Bohmayr. Er folgt Mag. Elmar Paireder, der sich nach drei Jahren als Leiter der Cluster Mechatronik und Kunststoff auf die Aktivitäten des Mechatronik-Clusters konzentrieren wird.

Wolfgang Bohmayr war vor seinem Eintritt in den Kunststoff-Cluster bereits 12 Jahre als Anwendungstechniker für Projekte im In- und Ausland bei einem oö. Leitbetrieb der Kunststoff-Branche tätig. Seit 2010 im Kunststoff-Cluster, war er für den Aufbau der Initiative Smart Plastics verantwortlich. Zudem betreute und initiierte er zahlreiche Cluster-Kooperationen und Projekte in den Themenbereichen Werkzeug- und Formenbau, Extrusion, Rohstoffe und Additive Fertigung.

Komplexität steigert Herausforderung in der Kunststoffbranche

Die Komplexität der F&E-Aufgaben sowohl in der Bauteilentwicklung als auch in der Verfahrenstechnik wird immer höher und ist oft nicht mehr branchenspezifisch zu lösen. Daher werden cross-sektorale Technologiekooperationen und das gemeinsame Aufzeigen von Stärken im internationalen Wettbewerb die Zukunft sein. Der Kunststoff-Cluster ist die zentrale Anlaufstelle dafür und begleitet mit der Leichtbauplattform A2LT, der Initiative Smart Plastics, dem Biopolymerteam, der Initiative PlasTexTron, der Compounding-Plattform und im Bereich Additive Fertigung branchenübergreifende Kooperationen.

Die Kunststoffbranche ist ein wichtiger Impuls-, Arbeits- und Ausbildungsgeber. Nutzen Sie das vielfältige Beratungsangebot und meistern Sie gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster zukünftige Herausforderungen.