IEC 61511 | Risikobeurteilung für Safety Instrumented Systems

Die Zuverlässigkeit eines SIS kann die gesamte funktionale Sicherheit einer Anlage beeinflussen. IEC 61511 : 2016 fordert daher eine Risikoeinschätzung des SIS und entsprechende Maßnahmen. | Bild: Rösberg
Die Zuverlässigkeit eines SIS kann die gesamte funktionale Sicherheit einer Anlage beeinflussen. IEC 61511 : 2016 fordert daher eine Risikoeinschätzung des SIS und entsprechende Maßnahmen. | Bild: Rösberg

Die IEC 61511:2016 ist seit gut einem Jahr als internationaler Standard für die Prozessindustrie gültig. Sie fordert von Anlagenbetreibern unter anderem ein Security Risk Assessment (Risikoeinschätzung) seines Safety Instrumented Systems (SIS). Die Rösberg Engineering GmbH hat daher sein über Jahre gesammeltes Know-how eingesetzt um hier eine entsprechende Lösung zu bieten.

Die Rösberg Engineering GmbH hat sein Functional Safety Management System (nach IEC 61508) um ein entsprechendes Modul für Security Risk Assessment (nach IEC 61511) erweitert.

Die überarbeitete Edition 2 der IEC 61511 fordert in Zusammenhang mit der Seveso-III-Richtlinie bei Neuerrichtung ebenso wie bei Anlagenänderungen ein Security Risk Assessment wiederkehrend alle fünf Jahre. Dabei gilt es sowohl das SIS selbst als auch das BPCS (Basic Process Control System) samt aller mit dem SIS verbundenen Systeme einer Risikobeurteilung zu unterziehen, um alle möglichen Bedrohungen samt entsprechender Maßnahmen zu benennen und zu dokumentieren.

Generell darf das Security Risk Assessment des SIS ausdrücklich Teil einer Risikobeurteilung der gesamten Prozessautomatisierung einer Anlage sein. Das Unternehmen bietet neben diesen hilfreichen Tools auch Dienstleistungen rund um das Thema funktionale Sicherheit. Anwender profitieren vom kombinierten Know-how aus den Bereichen Cybersecurity und funktionaler Sicherheit der Karlsruher.